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THOMANN customer service at top !
I purchased the SN20H Studio Edition and I must say that it is a first step into the world of , let's say , "boutique" head. Why do I say boutique ? Because this head is made and wired in England, full analogic circuits . The price is very correct and the sound is huge. From crunchy Brit-pop to distorted metal genre, it excels in all. It welcomes very well pedals. Surprise ! : the clean channel is also excellent when playing......electro acoustic guitars , which is quite a nice and amazing surprise.
I want to praise the after-sales service from THOMANN. The reverb was not working properly ( maybe a connection issue to the reverb tank ?... I don't know, as the problem was swiftly fixed ) . The THOMANN technical center examined my amp after I returned it and very professionally fixed the problem within short leadtime. My satisfaction is at 200%. Just to give you an idea how Thomann proceeds with the repairs : the technician opens it then after repair is done, he puts labels with his name on it, as evidence of responsibility and professionalism. Congratulations THOMANN ! You exceed all my expectations !!!
I want to praise the after-sales service from THOMANN. The reverb was not working properly ( maybe a connection issue to the reverb tank ?... I don't know, as the problem was swiftly fixed ) . The THOMANN technical center examined my amp after I returned it and very professionally fixed the problem within short leadtime. My satisfaction is at 200%. Just to give you an idea how Thomann proceeds with the repairs : the technician opens it then after repair is done, he puts labels with his name on it, as evidence of responsibility and professionalism. Congratulations THOMANN ! You exceed all my expectations !!!
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Überragender Sound, divenhaftes Benehmen
Die Kernaufgabe des Verstärkers erfüllt dieser kleine JCM900, wenn er denn will, mit Bravour. Der Sound ist wirklich fantastisch.
Der 900er wird - primär online - ja gerne von Puristen verschrien, aber diese kleine Neuauflage muss man in der Wirklichkeit gehört haben, er ist über jeden Zweifel erhaben. Bei mir zuhause steht er auf einer 2x12 mit Celestion V-Types, was für mein Empfinden super harmoniert und noch etwas Vintage reinbringt, sowie vor allem untenrum dem Sound richtig Volumen verleiht. Die Range deckt funkelnden Clean, wunderschönen Crunch genauso ab wie fetten Gain, die Vielseitigkeit ist wirklich überraschend. Immer wieder zaubert mir dieser Amp ein Grinsen auf die Lippen, wenn ich selbst kaum glauben kann wie gut das gerade klingt, was da aus den Lautsprechern kommt. Er macht einfach Spaß, was immer wieder zum Spielen motiviert.
Vor allem im (Pop)-Punk der späten 90er bis 2000er fühlt sich der Amp richtig wohl, aber man sollte ihn auf keinen Fall als One-Trick-Pony unterschätzen.
Der 1/5/20W Umschalter hinten ist auch erwähnenswert, im Proberaum darf der kleine seine volle Leistung ausfahren und ist deutlich mehr als genug um den Drummer in Schach zu halten, zuhause spiele ich mit 5W was eigentlich immer noch über dem Limit ist, aber keine wirklichen Klangeinbüßen mit sich bringt. Erst im 1W Setting wird es mir persönlich etwas zu dünn, könnte aber für den ein oder anderen auch ein Lebensretter im Altbau o.ä. sein.
Wenn es nur nach diesen Qualitäten ginge wären die 5 Sterne selbstverständlich. Leider hinterlässt die Verarbeitung gemischte Gefühle. Ich selbst bin mit eher sadomasochistischen Zügen ausgestattet und lasse mich immer wieder von britischen Sportwagen und italienischen Motorrädern verführen, weswegen ich naturgemäß eine enorme Toleranzschwelle für Probleme im Betrieb habe.
Leider ist hier das Label "Handwired in England" wieder recht Stereotypbehaftet. Mein erstes Exemplar war durch den FX-Loop betrieben komplett tot. Dieses musste ich zurückschicken und habe ein funktionierendes Ersatzmodell bekommen.
Bei den letzten Proben fing dieses jetzt aber auch an manchmal unwillkürlich mit der Lautstärke zu schwanken. Dieses Problem verschlimmerte sich bis jetzt zuletzt nur noch ein Betrieb möglich war, wenn man dem Amp mindestens 10 Minuten aufgewärmt hat und den FX-Level Regler mit Fingerspitzengefühl in ganz bestimmte Positionen gedreht hat. Abhilfe (bislang) hat eine Dose Kontakt 60 in das FX-Poti und in alle Röhrenkontakte gebracht. Aber nun frage ich mich doch, ob ein Poti mit Kontaktproblemen und lockere Röhren ab Werk in einem fast 1200€ teuren Verstärker zu finden sein sollten.
Wie schon erwähnt bin ich bei solchen Schwierigkeiten eher gelassen, weswegen der JCM900 bei mir bleiben wird, aber Zweifel bleiben doch zurück ob ich nicht bei einem Gig wegen eines Zuverlässigkeitsproblems im Stich gelassen werde. Der großartige Sound jedoch lässt mich diese Sorgen bislang vergessen.
Der 900er wird - primär online - ja gerne von Puristen verschrien, aber diese kleine Neuauflage muss man in der Wirklichkeit gehört haben, er ist über jeden Zweifel erhaben. Bei mir zuhause steht er auf einer 2x12 mit Celestion V-Types, was für mein Empfinden super harmoniert und noch etwas Vintage reinbringt, sowie vor allem untenrum dem Sound richtig Volumen verleiht. Die Range deckt funkelnden Clean, wunderschönen Crunch genauso ab wie fetten Gain, die Vielseitigkeit ist wirklich überraschend. Immer wieder zaubert mir dieser Amp ein Grinsen auf die Lippen, wenn ich selbst kaum glauben kann wie gut das gerade klingt, was da aus den Lautsprechern kommt. Er macht einfach Spaß, was immer wieder zum Spielen motiviert.
Vor allem im (Pop)-Punk der späten 90er bis 2000er fühlt sich der Amp richtig wohl, aber man sollte ihn auf keinen Fall als One-Trick-Pony unterschätzen.
Der 1/5/20W Umschalter hinten ist auch erwähnenswert, im Proberaum darf der kleine seine volle Leistung ausfahren und ist deutlich mehr als genug um den Drummer in Schach zu halten, zuhause spiele ich mit 5W was eigentlich immer noch über dem Limit ist, aber keine wirklichen Klangeinbüßen mit sich bringt. Erst im 1W Setting wird es mir persönlich etwas zu dünn, könnte aber für den ein oder anderen auch ein Lebensretter im Altbau o.ä. sein.
Wenn es nur nach diesen Qualitäten ginge wären die 5 Sterne selbstverständlich. Leider hinterlässt die Verarbeitung gemischte Gefühle. Ich selbst bin mit eher sadomasochistischen Zügen ausgestattet und lasse mich immer wieder von britischen Sportwagen und italienischen Motorrädern verführen, weswegen ich naturgemäß eine enorme Toleranzschwelle für Probleme im Betrieb habe.
Leider ist hier das Label "Handwired in England" wieder recht Stereotypbehaftet. Mein erstes Exemplar war durch den FX-Loop betrieben komplett tot. Dieses musste ich zurückschicken und habe ein funktionierendes Ersatzmodell bekommen.
Bei den letzten Proben fing dieses jetzt aber auch an manchmal unwillkürlich mit der Lautstärke zu schwanken. Dieses Problem verschlimmerte sich bis jetzt zuletzt nur noch ein Betrieb möglich war, wenn man dem Amp mindestens 10 Minuten aufgewärmt hat und den FX-Level Regler mit Fingerspitzengefühl in ganz bestimmte Positionen gedreht hat. Abhilfe (bislang) hat eine Dose Kontakt 60 in das FX-Poti und in alle Röhrenkontakte gebracht. Aber nun frage ich mich doch, ob ein Poti mit Kontaktproblemen und lockere Röhren ab Werk in einem fast 1200€ teuren Verstärker zu finden sein sollten.
Wie schon erwähnt bin ich bei solchen Schwierigkeiten eher gelassen, weswegen der JCM900 bei mir bleiben wird, aber Zweifel bleiben doch zurück ob ich nicht bei einem Gig wegen eines Zuverlässigkeitsproblems im Stich gelassen werde. Der großartige Sound jedoch lässt mich diese Sorgen bislang vergessen.
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B
Le petit Marshall des années 90
C'est petit , c'est bien fini.
J'apprécie particulièrement :
-les 2 canaux switchables au pied pour le grunge
-l'authentique réverbe à ressort
-le crunch naturel sur le canal clair ( si souhaité )
Je joue pour le plaisir en maison uniquement
J'utilise pour cet ampli préférentiellement le micro chevalet d'une Gibson Les Paul Standard, un atténuateur Iron Man puis le baffle 2X12 adapté. L'atténuateur me permet de régler les potards d'ampli et de préampli presque à fond sur les 2 canaux avec un volume de chambre.
Les moins :
Le son clair moins dense qu'un Fender blackface
La distorsion plus brouillon qu'un Mesa Boogie rectifier
Peut-être le moins légendaire des amplis Marshall ?
Au final : c'est l'ampli de mes 14 ans donc un brin de nostalgie dans ce choix d'achat que d'autres auront également ...
J'apprécie particulièrement :
-les 2 canaux switchables au pied pour le grunge
-l'authentique réverbe à ressort
-le crunch naturel sur le canal clair ( si souhaité )
Je joue pour le plaisir en maison uniquement
J'utilise pour cet ampli préférentiellement le micro chevalet d'une Gibson Les Paul Standard, un atténuateur Iron Man puis le baffle 2X12 adapté. L'atténuateur me permet de régler les potards d'ampli et de préampli presque à fond sur les 2 canaux avec un volume de chambre.
Les moins :
Le son clair moins dense qu'un Fender blackface
La distorsion plus brouillon qu'un Mesa Boogie rectifier
Peut-être le moins légendaire des amplis Marshall ?
Au final : c'est l'ampli de mes 14 ans donc un brin de nostalgie dans ce choix d'achat que d'autres auront également ...
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K
Für mich die Waffe
Ich hatte den alten 900er in der 50 Watt Variante lange im Besitz.
Irgendwann habe ich ihn verkauft, auch aus der Sorge heraus, dass er mir doch mal den Dienst versagen könnte. Diese Entscheidung habe ich lange bereut. Der Amp war neben allen seinen Vorzügen auch noch relativ leicht.
Von allen Marshalls die ich bisher hatte, ist das der Beste.
Was man zum 900er unbedingt wissen sollte: Er ist eher höhenlastig abgestimmt. Das heißt, Wohnzimmersound ist nicht seine Stärke. Aber live ist der Amp super durchsetzungsfähig und wird nicht überhört. Im Bandkontext vermisst man hier nichts.
Seine Höhenlastigkeit hat das Reissue im Wesentlichen beibehalten. Wen das stört, der sollte ihn einfach mit der richtigen Box paaren. Mein Tipp:
bei Open Back Speakern den V-Type nehmen, bei geschlossenen Boxen entweder Greenbacks oder den Celestion Classic Lead 80, der meiner Meinung nach der perfekte Speaker für den Amp ist. Mit dem ist er ein Traum von Marshall. Das Thema Speaker wird bei Amps meiner Meinung nach immer noch viel zu oft übersehen, obwohl die den Sound zu gut 50% mitbestimmen.
Bei mir hängt der Amp an einer 2x12 mit Greenbacks.
Der Clean Kanal kann einen schönen Marshall Clean Sound und wenn man das Gain hier hochzieht, nagelt man den ACDC Sound schon ziemlich genau. Darüber hinaus ist der Amp hier auch sehr dynamisch.
Ebenso der Overdrive Kanal. Wenn man den aufzieht, bekommt man einen top Lead Sound. Bei mir steht das Gain hier meist bei etwa 13-14:00 Uhr. Wer mehr Gain braucht, klemmt einen Tube Screamer oder ähnliches davor und alles passt perfekt.
Dann hat er auch noch einen Federhall! Klingt klasse und ist auf beiden Kanälen schaltbar.
Der Reissue ist noch relativ teuer, aber man bekommt auch jede Menge fürs Geld, wie eine sehr gute Leistungsregelung und verschiedene Recording Ausgänge, die das Original in dieser Form nicht hatte.
Auch die FX Loop verdient Lob. Sie funktioniert tadellos und auch das Nebengeräuschniveau ist sehr niedrig. Man kann hier hervorragend einen Modeler dazwischenhängen und zum Beispiel wahlweise nur die Endstufe des Amps nutzen.
Manche werden sagen, 20 Watt könnten zu wenig sein. Dem kann ich nicht zustimmen. Klar, 30 Watt wären viellicht noch schöner. Aber merkt man das wirklich? Ich denke nein. Für Clubgigs reicht die Leistung allemal und wenn es größer wird, muß man ihn ohnehin mikrofonieren und gut ist.
Wir leben schließlich nicht mehr in den 1960ern, wo es praktisch keine PAs gab.
Wer diesen Amp zum Proben zu leise findet, sollte ein ernsthaftes Wort mit seinem Drummer reden. Der spielt dann nämlich auf extrem ungesunder Lautstärke. Wenn er es nicht einsieht, wechselt nicht den Amp, sondern den Drummer.
Dass der Amp sehr leicht ist, muss man bei dem Format nicht betonen. Ein weiterer Vorteil.
Mein Fazit: Für Blueser und Classic Rocker, aber auch Classic Metal Musiker bietet der Amp alles was man braucht und das Ganze in einem absolut zeitgemäßen Format und top Verarbeitung.
Irgendwann habe ich ihn verkauft, auch aus der Sorge heraus, dass er mir doch mal den Dienst versagen könnte. Diese Entscheidung habe ich lange bereut. Der Amp war neben allen seinen Vorzügen auch noch relativ leicht.
Von allen Marshalls die ich bisher hatte, ist das der Beste.
Was man zum 900er unbedingt wissen sollte: Er ist eher höhenlastig abgestimmt. Das heißt, Wohnzimmersound ist nicht seine Stärke. Aber live ist der Amp super durchsetzungsfähig und wird nicht überhört. Im Bandkontext vermisst man hier nichts.
Seine Höhenlastigkeit hat das Reissue im Wesentlichen beibehalten. Wen das stört, der sollte ihn einfach mit der richtigen Box paaren. Mein Tipp:
bei Open Back Speakern den V-Type nehmen, bei geschlossenen Boxen entweder Greenbacks oder den Celestion Classic Lead 80, der meiner Meinung nach der perfekte Speaker für den Amp ist. Mit dem ist er ein Traum von Marshall. Das Thema Speaker wird bei Amps meiner Meinung nach immer noch viel zu oft übersehen, obwohl die den Sound zu gut 50% mitbestimmen.
Bei mir hängt der Amp an einer 2x12 mit Greenbacks.
Der Clean Kanal kann einen schönen Marshall Clean Sound und wenn man das Gain hier hochzieht, nagelt man den ACDC Sound schon ziemlich genau. Darüber hinaus ist der Amp hier auch sehr dynamisch.
Ebenso der Overdrive Kanal. Wenn man den aufzieht, bekommt man einen top Lead Sound. Bei mir steht das Gain hier meist bei etwa 13-14:00 Uhr. Wer mehr Gain braucht, klemmt einen Tube Screamer oder ähnliches davor und alles passt perfekt.
Dann hat er auch noch einen Federhall! Klingt klasse und ist auf beiden Kanälen schaltbar.
Der Reissue ist noch relativ teuer, aber man bekommt auch jede Menge fürs Geld, wie eine sehr gute Leistungsregelung und verschiedene Recording Ausgänge, die das Original in dieser Form nicht hatte.
Auch die FX Loop verdient Lob. Sie funktioniert tadellos und auch das Nebengeräuschniveau ist sehr niedrig. Man kann hier hervorragend einen Modeler dazwischenhängen und zum Beispiel wahlweise nur die Endstufe des Amps nutzen.
Manche werden sagen, 20 Watt könnten zu wenig sein. Dem kann ich nicht zustimmen. Klar, 30 Watt wären viellicht noch schöner. Aber merkt man das wirklich? Ich denke nein. Für Clubgigs reicht die Leistung allemal und wenn es größer wird, muß man ihn ohnehin mikrofonieren und gut ist.
Wir leben schließlich nicht mehr in den 1960ern, wo es praktisch keine PAs gab.
Wer diesen Amp zum Proben zu leise findet, sollte ein ernsthaftes Wort mit seinem Drummer reden. Der spielt dann nämlich auf extrem ungesunder Lautstärke. Wenn er es nicht einsieht, wechselt nicht den Amp, sondern den Drummer.
Dass der Amp sehr leicht ist, muss man bei dem Format nicht betonen. Ein weiterer Vorteil.
Mein Fazit: Für Blueser und Classic Rocker, aber auch Classic Metal Musiker bietet der Amp alles was man braucht und das Ganze in einem absolut zeitgemäßen Format und top Verarbeitung.
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