Ich habe mir das Fender Audioface bestellt, weil mich die Werbeaussagen gelockt hatten, wie bspw. USB C Anschluss, praktisch keine hörbaren Latenzen mit den dazugehörigen Treibern, etc. Dazu dachte ich mir, damit mein in die Jahre gekommenes Focusrite Scarlett Solo (Gen. 2) zu ersetzen.
Daneben wollte ich die Fender Studio Pro Software, die zusammen mit diesem Gerät in einer Halbjahresversion verwendet werden kann, probieren und bei Gefallen mit meiner bestehenden BIAS FX 2 Elite Software ergänzen oder diese sogar ersetzen.
Tja, ich machs kurz:
Das Scarlett bleibt, denn bei einer Audio Buffer Size von 112 Samples, bzw. 2,5 ms gibt es beim Focusrite Interface in Verbindung mit BIAS FX 2 keinerlei Störungen, wobei das Fender Quantum LT 2, zusammen mit den Fender Universal Control Treibern, mit Artefakten antwortet, die die Einstellung deutlich höherer Buffer Size Werte erfordert.
Für Aufnahmen habe ich bislang Reaper oder wenn es mal schnell gehen sollte Audacity verwendet.
In der Fender Studio Pro Software findet sich alles unter einem Dach. Das jedoch so komplex und unübersichtlich (das ist meine subjektive Meinung!), dass ich ewig gebraucht hatte, das Ganze irgendwie zum Klingen zu bringen. Meines Erachtens sollte sich eine Software, zumindest in den Grundfunktionen ohne seitenlange Anleitungen, intuitiv bedienen lassen können.
Es mag sein, mit deutlich größerem Zeitaufwand bessere Ergebnisse erzielen zu können, ich habe an dieser Stelle jedoch abgebrochen, da ich weder hinsichtlich der Software noch der Hardware einen für mich erkennbaren Mehrwert zur bestehenden DAW mit Gitarren-Soundsoftware erkennen konnte.